Part 4A: Replastering System No.1: Dryzone Express Replastering System

Teil 4A: Wiederverputzungssystem Nr.1: Dryzone Express System zur Wiederverputzung

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Teil 4A: Wiederverputzungssystem Nr.1: Dryzone Express System zur Wiederverputzung

Anwendungshinweise

1. Vorbereitung

Entfernen Sie jeglichen kontaminierten Putz

Entfernen Sie jeglichen kontaminierten Putz komplett und legen das tiefere Mauerwerk frei. Alle losen Materialien sollten komplett weggebürstet werden. Führen Sie die Montage von Dryzone Creme oder Dryrod Stangen gegen Feuchtigkeit normal durch.

2. Dryshield Creme: Grundieren Sie die Wand

Behandeln Sie die Wand vor

Tragen Sie eine einzelne Schicht Dryshield mit einer großen weichen Bürste auf die Wand auf. Stellen Sie sicher, dass jegliche Löcher und Risse mit Creme aufgefüllt und alle Bereiche gleichmäßig beschichtet werden. Eine 5 Liter Packung Dryshield Creme reicht für bis zu 25 m2 aus, je nach Unebenheiten und Porosität des Trägermaterials. Sind Steckdosen oder Lichtquellen an der Wand installiert, schrauben Sie diese ab, entfernen Sie Montageplatten und tragen die Creme aufs Mauerwerk auf. Stellen Sie sicher, dass Handschuhe, Sicherheitsbrillen und andere Schutzkleidung getragen wird.

3. Dryshield Creme: Aufnahme

Einziehen der Dryshield Creme

Lassen Sie die Dryshield Creme mindestens 30 Minuten in das Trägermaterial einziehen. Lassen Sie nicht mehr als 24 Stunden vor dem Auftragen von Drygrip Kleber verstreichen. Bringen Sie die entfernten Lichtquellen und Steckdosen wieder an, bevor Sie fortfahren.

4. Gipskarton: Zuschneiden und Anpassung

Zuschnitt der Gipsfaserplatten

Bereiten Sie den Gipskarton bei Bedarf durch Abmessen und Zuschneiden auf die Richtige Größe vor. Prüfen Sie die Passform, indem Sie den Karton an die Wand halten. Bei der Montage sollte eine 12 mm Lücke zwischen dem Kartonende und dem Boden verbleiben. Stellen Sie auch sicher, dass jegliche Steckdosen und Lichtquellen entsprechend ausgeschnitten werden.

5. Drygrip Kleber: Auftragsgerät vorbereiten

Vorbereitung des Drygrip Klebstoffs

Drygrip Kleber kann jetzt benutzt werden, um den Gipskarton an der Wand anzubringen. Zur Vorbereitung des Klebers legen Sie die Kartusche in die Drygrip Kartuschenpistole ein und schneiden sie auf. Schrauben Sie die Düse auf. Schneiden Sie ein Loch mit 10 mm Durchmesser in die Düse. Tipp: Lassen Sie eine geöffnete Kartusche in der Pistole, decken Sie die Düse mit Klebeband oder ähnlichem ab, um ein Austrocknen des Materials in der Düse und das Festkleben der Kappe zu vermeiden.

6. Drygrip Kleber: Auftragen

Auftragung des Drygrip Klebstoffs

Tragen Sie kleine Tupfer Drygrip auf der Rückseite des Gipskarton in regelmäßigen Abständen auf. Typischer Verbrauch sollte 1 – 2 Drygrip Tuben pro Standard-Gipskartonplatte. Die Dicke von Drygrip ermöglicht ein wenig Anpassung, wodurch der Gipskarton auch unebene Wandbereiche abdecken kann. Tipp: Entfernen Sie nach dem Auftragen die Düse und reinigen Sie jeglichen Kleber von der Kartuschenpistole.

7. Gipskarton: An der Wand anbringen

Anpassung des Gipskartons

Legen Sie den Karton an die Wand und passen ihn an. Stellen Sie sicher, dass genug Kontakt zwischen dem Drygrip Kleber besteht, während auch eine Luftlücke belassen wird, sodass der Gipskarton nicht mit der Wand in Kontakt ist. Passen sie Gipskartonteile an, um unebene Bereiche bei Bedarf abzudecken.

8. Gipskarton: Abstützen

Gipskarton Abstützen

Es ist ratsam, den Karton abzustützen. Benutzen Sie 12 mm Keile zur genauen Anpassung. Alternativ kann Verschnitt vom Gipskarton benutzt werden, der ab 12 mm hoch ist, um den Karton darauf abzustellen. Bei normalen Temperaturen sollte Drygrip Kleber nach circa 1,5 Stunden ausgehärtet sein. Lassen Sie es bei kälteren Temperaturen (z.B. unter 10°C) 2 – 3 Stunden härten und prüfen die Haftung durch leichten Druck auf den Karton, bevor Sie weiterarbeiten.

9. Gipskarton: Befestigung und Aushärten

Gipskarton befestigen

Benutzen Sie Dryzone System Befestigungsstecker, um eine gleichmäßig Fläche über alle Kartons sicherzustellen. Benutzen Sie den mitgelieferten Dryzone Bohrer, um mindestens 25 mm von den Kanten entfernt Löcher in die Kartonecken zu bohren. Bringen Sie die Befestigungsstecker mit einem Hammer an und stellen Sie sicher, dass die endgültige Oberfläche gleichmäßig ist.

10. Abschließendes Klebeband und Putz

Abschluss

Gewebeklebeband über alle Kartonverbindungen anbringen. Ein Glättungsputz kann jetzt aufgetragen werden. Fahren Sie wie notwendig mit zusätzlichem Verputzen oder Renovieren fort. Für schnelleres Wiederverputzen: bekleben und verbinden Sie die Kartons mit trockener Verbindungsmethode und bringen dann eine Schicht Gipskarton-Dichtstoff an. Diese kann sofort gestrichen werden, wenn der Dichtstoff handtrocken ist.

Kondensation

Laut Berechnungen wird das Gesamtrisiko von Kondensation reduziert, wenn das Dryzone Express System zum Wiederverputzen eingesetzt wird, verglichen mit traditionellen Sand-Zement Systemen zum Wiederverputzen. Bei der Verwendung von einem Produkt dieser Art muss das allgemeine Design jedoch gebührend berücksichtigt werden, um das Kondensationsrisiko zu minimieren, und die Empfehlungen in BS 5250:2011 sollten eingehalten werden. Ist höhere relative Luftfeuchtigkeit zu erwarten, sollten andere Umweltkontrollen in Erwägung gezogen werden, wie:

  • Safeguard Humidistat Ventilator
  • Safeguard Anlage für positiven Druck
  • Luftentfeuchter

Fordern Sie bei der Safeguard Technikabteilung Ratschläge zur Reduktion des Kondensationsrisikos an.

Einsatz von isoliertem Gipskarton

Die meisten Arten von insoliertem Gipskarton können mit dem Dryzone Express System zum Wiederverputzen benutzt werden, solange normale Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Montage interner Isolierung eingehalten werden. Besondere Vorsicht ist geboten, um sicherzustellen, dass die Dämmplatte ordentlich angebracht wird und alle Lücken aufgefüllt werden, um das Durchdringen von Feuchtigkeit von der warmen Raumluft in die kältere feste Wand hinter der Isolierung vorzubeugen, da dies ein Kondensationsrisiko darstellt.

Die Leitlinien aus BS 5250:2011 „Verfahrenskodex zur Kontrolle von Kondensation in Gebäuden“ sollten eingehalten werden und besonders betont werden Abschnitt G.3.1.4 „Festes Mauerwerk – interne Isolierung“ und G.3.2.4 „Mauerwerk mit Hohlraum – interne Isolierung“:

Intern installierte thermische Isolierungen isolieren den beheizten Innenraum vom Mauerwerk, das somit kalt bleibt und ein Risiko interstitieller Kondensation hinter der thermischen Isolierung birgt; um dies zu vermeiden sollte eine AVCL (Luft- und Dampfkontrollschicht) auf der warmen Seite der thermischen Isolierung eingesetzt werden.

BS 5250:2011 „Verfahrenskodex zur Kontrolle von Kondensation in Gebäuden“

Eine geeignete AVCL kann gewöhnlich durch Einsatz von Glättungsputz oder durch Bekleben und Verfugen der konischen Kanten des isolierten Gipskartons erreicht werden. Dennoch sollte eine spezielle AVCL mit ausreichender Dampfbeständigkeit eingesetzt werden, wenn Berechnungen auf ein Risiko dauerhafter Kondensation hinweisen – siehe Leitfaden in BS 5250:2011 Abschnitt 4.5.6.

Man sollte sich auch bewusst sein, dass isolierter Gipskarton nicht „atmungsaktiv“ ist und somit Wände, die gegen aufsteigende Feuchtigkeit behandelt wurden länger zum Austrocken brauchen werden.

Wiederverputzen bis zur vollen und halben Höhe der Wand

Für das beste Endergebnis wird empfohlen die volle Höhe der Wand neu zu verputzen, da jegliche Versuche neuen Putz mit Altem zu verbinden eine erkennbare Linie hinterlassen, wo die beiden Putze aufeinander treffen – besonders in Räumen, in welchen Tiefstrahler verwendet werden.

Es ist jedoch möglich das Dryzone Express System zur Wiederverputzung zur Verputzung der Hälfte der Wand zu verwenden, vorausgesetzt, dass der bestehende Putz eine ausreichende Schicht bildet.

Der bestehende Putz sollte bis auf eine Höhe von mindestens 300 mm über den obersten sichtbaren Zeichen von aufsteigender Feuchtigkeit und/oder Salzverschmutzung entfernt werden. Gipsfaserplatten sollten dann vermessen und zugeschnitten werden, um an die Stelle zu passen, wo der Putz entfernt wurde.

Jegliche Lücken zwischen bestehendem Putz und den Gipsfaserplatten können, vor der Auftragung des Oberputzes, mit Polyurethanschaumstoff aufgefüllt werden.

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